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Reiseführer info
Hintergrundinformationen Namibia

Praktische Hinweise

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen, der Standard der Krankenhäuser liegt aber weit über dem afrikanischen Durchschnitt. Ärzte findet man im Telefonbuch unter dem Eintrag „Medical Practitioneers"; die Deutsche Botschaft in Windhoek nennt Kontakte von Vertrauensärzten. Da für gesetzlich Versicherte kein Versicherungsabkommen mit Namibia besteht, ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung dringend zu empfehlen. Die Versicherung sollte einen medizinisch notwendigen Rücktransport einschließen.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft
Sanlam Centre, 6th floor
154 Independence Avenue
Windhoek
Tel.: +264-61-273100
Fax: +264-61-222981
E-Mail: info@windhoek.auswaertiges-amt.de
Web: http://www.windhuk.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo 9-12 und Mi 14-16

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Schäfer Straße 5
Windhoek
Tel.: +264-61-222159
Fax: +264-61-222159
E-Mail: hgk.windhoek@gmail.com
Web: http://www.austrian-consulate.com
Öffnungszeiten: Di, Do 10-12 Uhr

Schweizerisches Generalkonsulat (Kapstadt, Süd-Afrika)
Nr.1 Thibault Square 26th Floor
Cape Town 8001, South Africa
Tel.: +27-21-4007500
Fax: +27-21-4183688
E-Mail: cap.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/capetown
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Einreisebestimmungen

Bürger aus über 20 Ländern, darunter alle EU-Staaten und die Schweiz, benötigen zur Einreise lediglich einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten muss. An den Grenzübergängen wird ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) erteilt. Ein Visum ist bei einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.

Elektrizität

Die Stromspannung beträgt 220/240 Volt. Allerdings ist die Stromversorgung nicht im ganzen Land gesichert (häufig Generatoren). Spezielle Adapter für die dreipoligen Stecker gibt es in Namibia im Supermarkt oder leihweise im Hotel.

Feiertage

New Years Day (Neujahr, 1. Januar); Independence Day (Unabhängigkeitstag, 21. März); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); Workers' Day (Tag der Arbeit, 1. Mai); Cassinga Day (4. Mai); Africa Day (25. Mai); Ascension Day (Christi Himmelfahrt, Mai); Heroe's Day (26. August); Day of the Namibian Women and International Human Rights Day (Tag der namibischen Frauen und internationaler Tag der Menschenrechte, 10. Dezember); Christmas Day (Weihnachten, 25. Dezember); Family Day (Familientag, 26. Dezember).

Frauen allein unterwegs

Für allein reisende Frauen ist Namibia ein angenehmes Reiseland. Wer die in anderen Ländern auch geltenden Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt, dürfte keine Probleme haben. In den Vororten der Städte und nach Einbruch der Dunkelheit sollten sich Touristinnen nicht alleine im Freien aufhalten.

Geld und Devisen

Währungseinheit ist der Namibia Dollar (Abk.: N$; ISO-4217-Code: NAD), der an den südafrikanischen Rand gebunden ist, der ebenfalls überall im Land akzeptiert wird (in Südafrika kann man nicht mit dem Namibia Dollar bezahlen). Banken, die es in allen größeren Orten gibt, wechseln Bargeld und Reiseschecks. Viele Unterkünfte, Restaurants und Geschäfte akzeptieren die gängigen Kreditkarten, Tankstellen nicht. An vielen Geldautomaten kann man auch mit Maestro-Karte und PIN-Nummer Bargeld erhalten.

Homosexualität

Homosexualität ist in Namibia strafbar, und Schwulen und Lesben gegenüber besteht eine ablehnende Haltung. Gleichgeschlechtliche Partner sollten in der Öffentlichkeit zurückhaltend sein, dann wird es keine Probleme geben.

Impfungen

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben, lassen Sie sich dennoch vor Reiseantritt von einem erfahrenen Tropenmediziner beraten (ggfs. Typhus, Hepatitis A/B). In einigen Landesteilen im Norden und Osten ist evtl. eine medikamentöse Malariaprophylaxe sinnvoll, auch dazu berät ein Tropeninstitut oder -mediziner. Zum Insektenschutz zählen außerdem die Verwendung von Mückenschutzmitteln und langer Kleidung ab Einbruch der Dämmerung. Ein ausreichender Sonnenschutz sollte im Gepäck nicht fehlen. Das Leitungswasser kann fast überall ohne Bedenken getrunken werden, auch der Verzehr von (gut gewaschenem) Obst und Gemüse ist risikolos. Die HIV-Infektionsrate Erwachsener beträgt in Namibia über 20 %.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Information im Heimatland

Namibia Tourism (zuständig für A, CH, D)
Schillerstraße 42-44
60313 Frankfurt am Main
Tel.: +49-69-1337360
Fax: +49-69-13373615
E-Mail: info@namibia-tourism.com
Web: http://www.namibia-tourism.com

Kriminalität

Kriminalität ist in Namibia ein oft unterschätztes Problem. Es häufen sich Fälle von Eigentumsdelikten (Taschendiebstahl), insbesondere in Windhuk und Umgebung, aber auch in der Provinz. Gepäck, Handtaschen und Wertsachen sollten nie aus den Augen gelassen werden. Immer wieder kommt es zu Trickbetrügereien, z.B. werden Autofahrer durch vermeintliche „Pannen“ o.Ä. zum Anhalten gebracht oder in ihrem Mietwagen bis zum Hotel verfolgt, um anschließend ausgeraubt zu werden. Im Zweifelsfall sollte man unterwegs nicht anhalten, sondern die Polizei (10111) verständigen. Auch unbewachte Rastplätze sollten gemieden werden. Es ist außerdem ratsam, grundsätzlich mit verriegelten Türen zu fahren und keine Gegenstände im Auto zurückzulassen. Bei Taxifahrten steigt die Gefahr eines Überfalls, sobald weitere Fahrgäste anwesend sind. Besondere Vorsicht ist auch beim Geldabheben und beim Bezahlen mit Kreditkarte geboten. Es empfiehlt sich, nach Einbruch der Dunkelheit selbst kleine Entfernungen nicht zu Fuß, sondern mit dem Taxi zurückzulegen.

Menschen mit Behinderung

Speziell für Behinderte ausgerüstete Unterkünfte sind eher selten; erkundigen Sie sich am besten in Ihrem Reisebüro. Da auf dem Land in der Regel ebenerdig gebaut wird, ist es für Rollstuhlfahrer im Allgemeinen unproblematisch, sich zu bewegen (man sollte aber bedenken, dass viele Wege sehr sandig sind und das Vorwärtskommen erschweren); auch sind die Namibier gern behilflich.

Notruf

Landesweit für Polizei 10111, Feuerwehr und Rettungsdienst Windhoek 061-211111.

Öffnungszeiten

Die Geschäfte haben in der Regel Mo-Fr 8/9-13 und 15-18 Uhr geöffnet, Sa 8/9-12 Uhr. Einige Supermärkte haben auch samstagnachmittags und sonntags offen. Banken sind Mo bis Fr 9-15.30 Uhr und Sa 8.30-11 Uhr geöffnet, Büros Mo-Fr 8-17 Uhr.

Telefon

Die verbreiteten öffentlichen Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten, die in Geschäften, Tankstellen, im Hotel oder bei der Post erhältlich sind. Deutsche GSM-Handys funktionieren in Namibia, allerdings sind die Roaming-Gebühren vergleichsweise hoch und die Netzabdeckung ist in abgelegenen Gebieten nicht gewährleistet. Es lohnt sich, beim Mobilfunkanbieter nach speziellen Auslandstarifen für Smartphones zu fragen. Einige Hotels bieten W-LAN an; ansonsten können in größeren Städten Internetcafés aufgesucht werden. Die internationale Vorwahl von Namibia ist 00264. Vom Ausland nach Deutschland wählt man die Vorwahl 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Trinkgeld

In den größeren Hotels gelten die internationalen Gepflogenheiten. Bei vielen Pensionen, Lodges und Gästefarmen findet man an der Rezeption eine Tip-Box. Das darin deponierte Trinkgeld wird unter allen Angestellten aufgeteilt. Im Restaurant sind 5-10 % des Rechnungspreises angemessen. Auch Gepäckträger und Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld.

Zeit

Es gilt die West Africa Time (WAT). Auch in Namibia gibt es Winter- und Sommerzeit. Während der Winterzeit (Apr.-Sept.) gilt Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -1 Stunde und Universal Time Coordinated (UTC) +1 Stunde, während der Sommerzeit (Sept.-Apr.) gilt Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde, UTC +2 Stunden. Die Uhren werden jeweils in der ersten Samstagsnacht im April und in der ersten Samstagnacht im September umgestellt.

Zollbestimmungen

Eingeführt werden dürfen Gegenstände des persönlichen Bedarfs und die üblichen Freimengen an Alkohol, Zigaretten und Parfüm: pro Person 1 l Spirituosen, 2 l Wein, 200 Zigaretten oder 20 Zigarren oder 250 g Tabak, 50 ml Parfüm. 250 ml Eau de Toilette sowie andere Gegenstände/Geschenke im Wert von 1.250 NAD. Die Landeswährung darf bis zu einem Betrag von 50.000 NAD ein- und ausgeführt werden, Fremdwährung und Reiseschecks dürfen in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden. Bei der Ausfuhr von Antiquitäten und Souvenirs müssen sich Touristen an die Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) halten.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Die Einfuhr von Elfenbein nach Europa ist verboten. Souvenirs, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, werden bei Wiedereinreise ins Heimatland beschlagnahmt.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

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