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Reiseführer info

Reiseführer: Los Angeles  

  • Autor:  inzumi
  • Artikel Nr.: 14489
  • Erschienen: 20.11.2012
  • Sprache: Deutsch Sprache
  • Seitenanzahl: 94
  • Reiseziele: USA, Los Angeles
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  • Zusätzliche DIN A3-Faltkarte:1  Los Angeles
  • Kartenausschnitte im Reiseführer:2 3x Los Angeles
  • Status: Veröffentlicht
  • Kurzbeschreibung: Dieser Reiseführer bietet fundierte Hintergrundinfos sowie zahlreiche interessante Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Essen & Trinken, Hotels & Unterkünfte, Nachtleben, Shopping und Unterhaltung & Freizeit - in allen Preislagen und für jeden Geschmack. Alle Informationen wurden vor Ort gründlich recherchiert und sind stets aktuell. Ob als Kenner oder Tourist – mit diesem Reiseführer treten Sie Ihre Reise gut informiert und vorbereitet an. Weitere Inhalte: praktische Hinweise, Reisekarte, Mini-Dolmetscher. Viel Freude auf der Reise wünscht Ihnen Ihr inzumi-Team!
Diesen Reiseführer:

USA

Praktische Hinweise

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung in den USA ist ausgezeichnet. Ausländische Besucher werden jedoch als Privatpatienten behandelt, d.h. ärztliche Leistungen müssen sofort bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft
2300 M Street NW
Washington, D.C. 20037
Tel.: +1-202-2984000
Passfragen: +1-202-4715529
Visafragen: +1-202-2984224
Web: http://www.germany.info/Vertretung/usa/de/Startseite.html

Österreichische Botschaft
3524 International Court N.W.
Washington, D.C. 20008
Tel.: +1-202-8956700
Fax: +1-202-8956700
E-Mail: washington-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.austria.org

Schweizerische Botschaft
2900 Cathedral Avenue N.W.
Washington, D.C. 20008
Tel.: +1-202-7457900
Fax: +1-202-3872564
E-Mail: was.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.swissemb.org

Einreisebestimmungen

Bürger aus Staaten, die am Visa Waiver Program teilnehmen (darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz) benötigen zur Einreise einen mindestens für die Dauer der Reise gültigen maschinenlesbaren Reisepass (roter EU-Pass; s. auch http://www.auswaertiges-amt.de). Kinderreisepässe werden zur visumfreien Einreise nur dann anerkannt, wenn sie ein Foto enthalten, vor dem 26.10.2006 ausgestellt worden sind und ab diesem Datum nicht verlängert wurden. Ansonsten sollte man rechtzeitig vor der Reise einen regulären (bordeauxroten) Reisepass für ein Kind beantragen. Ein Visum ist nicht erforderlich, wenn der Aufenthalt nicht mehr als 90 Tage beträgt und Sie ein gültiges Rückflugticket vorweisen. Deutsche und Schweizer, die mit einem vorläufigen Reisepass in die USA einreisen wollen, benötigen zusätzlich ein Visum. Ab Oktober 2006 müssen neu ausgestellte Pässe zudem biometrische Daten in Chipform (sog. E-passport) enthalten. Seit Anfang 2009 gibt es ein neues elektronisches System der Einreisegenehmigung (ESTA). Wer ohne Visum in die USA einreisen möchte, benötigt eine ESTA-Genehmigung. Die Einreiseerlaubnis ist unter https://esta.cbp.dhs.gov erhältlich, zwei Jahre für beliebig viele Reisen in die USA gültig und vor der Anreise anzufordern. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte im Internet oder über Dritte (z.B. Reisebüro). Zudem sind alle Fluggesellschaften dazu verpflichtet, persönliche Daten ihrer Gäste auf Flügen in die USA zu registrieren und vor Abflug an die US-Behörden zu übermitteln. Um die Abfertigung zu erleichtern, ist es möglich, unter http://www.drv.de ein Formular abzurufen, das beim Check-in ausgefüllt abgegeben werden sollte. Gefragt wird hier vor allem nach der ersten Adresse in den USA. Bei der Einreise wird von jedem Reisenden ein digitaler Fingerabdruck sowie ein Portraitfoto angefertigt.
Wer länger als 90 Tage in den USA bleiben will, muss bei der zuständigen Botschaft oder dem Konsulat im Heimatland ein Visum beantragen. Alle Antragsteller müssen ein ausgefülltes und unterschriebenes elektronisches Visaantragsformular (EVAF) DS-156 einreichen. Es ist in deutscher und englischer Sprache unter http://evisaforms.state.gov/ verfügbar. Die Sicherheitsbestimmungen bei Flugreisen in die USA sind verschärft, so sind z.B. Flüssigkeiten im Handgepäck verboten. Ergänzend zu den bereits regulär durchgeführten Kontrollen sollten sich Reisende auf zusätzliche Personen- und Gepäckkontrollen am boarding gate/Abflugsteig einstellen. Sie sollten daher überpünktlich am Flughafen sein und genug Zeit für die zusätzlichen Sicherheitskontrollen einplanen. Informationen unter http://www.drv.de oder bei Ihrer Fluggesellschaft. Bei Problemen mit der Einreise in die USA, können Reisende sich an das Department of Homeland Security wenden. Hier gibt es das sog. Traveler Redress Inquiry Program (DHS TRIP) unter http://www.dhs.gov. Auf der Webseite der US-Botschaft in Berlin (http://german.germany.usembassy.gov (auf Deutsch) oder http://germany.usembassy.gov (auf Englisch) findet man ausführliche Hinweise zu den Einreisebestimmungen und zum Visumverfahren.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Elektrizität

Die Netzspannung in den Vereinigten Staaten beträgt 110 Volt. Um elektrische Geräte benutzen zu können, benötigt man einen Adapter, den der Fachhandel im Heimatland vorrätig hat.

Feiertage

New Year’s Day (Neujahr, 1. Januar); Martin Luther King Day (Gedenk- und Feiertag für den 1968 ermordeten Martin Luther King, Januar); Washington's Birthday/Presidents Day (Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten, Februar); Memorial Day (Heldengedenktag, Mai); Independence Day (Tag der Unabhängigkeit, 4. Juli); Tag der Arbeit (Labor Day, September); Columbus Day (Gedenktag zur Entdeckung Amerikas, Oktober); Veterans Day (Tag der Veteranen, 11. November); Thanksgiving Day (Erntedankfest, November); Christmas Day (Weihnachten, 25. Dezember).

Frauen allein unterwegs

Frauen, die in den USA alleine reisen, haben in der Regel nichts zu befürchten. Trotzdem sollten sie sich, wie auch in anderen Ländern, nachts nicht alleine an menschenleeren Plätzen und in einsamen Gegenden aufhalten. Auch vom Trampen - besonders in ländlichen Gegenden - wird generell abgeraten.

Geld und Devisen

Die US-amerikanische Währung ist der Dollar (Abk.: $, ISO-4217-Code: USD), der in 100 Cents unterteilt ist. Als Münzen im Umlauf sind 1 Cent (Penny), 5 Cent (Nickel), 10 Cent (Dime), 25 Cent (Quarter), 50 Cent (half Dollar) und sehr selten auch die 1-Dollar-Münze. Banknoten gibt es zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar, wobei alle Scheine dasselbe Format haben. Gängige Kreditkarten werden als Zahlungsmittel nahezu überall akzeptiert, an Geldautomaten kann man mit ihnen und einer Geheimnummer auch Bargeld abheben. In vielen Läden, Restaurants und Hotels kann man auch mit Reiseschecks bezahlen, Banken tauschen diese in Bargeld um.

Homosexualität

Obwohl die homosexuelle Bewegung in der Christopher Street in New York ihren Anfang nahm und ein Bundesgesetz Diskriminierung aufgrund von Rasse und Geschlecht verbietet, werden Homosexuelle von weiten Teilen der Bevölkerung immer noch nicht akzeptiert. Der Gipfel der Intoleranz äußert sich in so genannten „hate crimes" (Verbrechen aus Hass), denen immer wieder Homosexuelle zum Opfer fallen. In manchen Städten und Stadtvierteln ist es kein Problem, seine Homosexualität offen zu zeigen, in anderen und in ländlichen Regionen sollte man vorsichtig sein. In einem so großen Land wie den USA ist das individuell zu entscheiden.

Impfungen

Generell empfiehlt sich anlässlich einer Reise die Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza).
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll sein, bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Es besteht ein geringes Risiko, sich in den USA mit dem Westnil-Fieber zu infizieren. Da es keine entsprechende Impfung gibt, ist auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.

Menschen mit Behinderung

Die USA sind ein behindertenfreundliches Reiseland. Die Tourist Offices der einzelnen Staaten geben Auskunft über behindertengerechte Transport- und Unterkunftsmöglichkeiten. Ausführliche Informationen erhält man auch bei der weltweit arbeitenden Society for Accessible Travel & Hospitality, 347 Fifth Ave, Suite 605, New York, NY 10016, Tel.: +1-212-4477284, E-Mail: sathtravel@aol.com, Web: http://www.sath.org.

Notruf

Die Notrufnummer für Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei lautet landesweit 911. Auch der Operator, erreichbar unter Tel. 0, hilft in Notfällen.

Öffnungszeiten

In den USA gibt es kein Ladenschlussgesetz und somit können Geschäfte ihre Öffnungszeiten selbst festlegen. Kleinere Geschäfte haben meist Mo-Sa 9.30-17 Uhr, Supermärkte oft 24 Stunden täglich und Shopping Malls auch sonntags geöffnet. Banken sind für den Kundenverkehr meist Mo-Fr 9-15 und zusätzlich an einem Wochentag bis 18 Uhr geöffnet, die Post besetzt ihre Schalter Mo-Fr 8-18, Sa 8-12 Uhr. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Stunden lang geöffnet. Museen haben zu den unterschiedlichsten Zeiten geöffnet, oft sind sie montags geschlossen.

Telefon

Die gesamten USA haben die Vorwahl 001. Um aus den USA nach Hause zu telefonieren, wählt man die 01141 in die Schweiz, 01143 nach Österreich und 01149 nach Deutschland und anschließend die Ortskennzahl ohne 0 und die Rufnummer. Am preisgünstigsten telefoniert man national wie international mit Telefonkarten, die in Delis oder Zeitschriftenläden erhältlich sind. Innerhalb der Vereinigten Staaten sind Rufnummern, die mit 1-800 beginnen, gebührenfrei. Bei Fragen und Problemen hilft der Operator unter der „0" weiter. Mit dem Handy aus dem Heimatland kann man in den USA nur dann telefonieren, wenn es sich um ein Dualband-Gerät handelt. Außerdem sind die Roaming-Gebühren sehr hoch.

Trinkgeld

Nicht selten erhalten Angestellte im Dienstleistungsbereich nur den gesetzlichen Mindestlohn von ihren Arbeitgebern. Besonders Servicekräfte in Hotels, Restaurants und Bars sind daher auf Trinkgeld angewiesen, da es einen Großteil ihres Einkommens ausmacht. Im Restaurant sollte man auf keinen Fall weniger als 15 % Trinkgeld geben, Zimmermädchen sollten für jeden Aufenthaltstag 1-2 USD bei der Abreise erhalten und Kofferträger pro Gepäckstück 1 USD. Auch Taxifahrer sollten mit zusätzlichen 10-15 % des Rechnungsbetrags belohnt werden.

Zeit

Das zusammenhängende Staatsgebiet der USA erstreckt sich über vier Zeitzonen: Eastern Standard Time (EST; New York, Miami; Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) -6 Stunden, zur Weltzeit „Universal Time Coordinated" (UTC) -5 Stunden), Central Standard Time (CST; Chicago, New Orleans, Dallas; MEZ -7, UTC -6), Mountain Time (MT; Denver, Salt Lake City; MEZ -8, UTC -7), Pacific Standard Time (PST; Las Vegas, Los Angeles, Seattle; MEZ -9, UTC -8). Dazu kommen noch Alaska mit der Alaska Standard Time (AKST; MEZ -10, UTC -9) und Hawaii mit der Hawaii Standard Time (HST; MEZ -11, UTC -10). Im Sommer gilt die Sommerzeit, d.h. der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) bleibt gleich (Ausnahme: Arizona, Hawaii).

Zollbestimmungen

Zollfrei eingeführt werden dürfen jegliche Gebrauchsgegenstände persönlicher Art, darunter 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 Kilo Tabak sowie 1 l Alkohol. Geschenke im Wert von bis zu 100 USD sind ebenfalls zollfrei. Nicht mitgebracht werden dürfen Blumen und Lebensmittel aus pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen. Landes- und Fremdwährung darf unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, ab 10.000 USD besteht aber Deklarationspflicht. Auch Goldmünzen und Gold müssen deklariert werden.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Pfeifentabak und 2 l Alkohol unter 15 Vol.-% und 1 l Alkohol über 15 Vol.-% und Geschenke im Wert von bis zu 300 CHF einführen. Aktuelle Zollvorschriften finden Reisende unter http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Kalifornien

Los Angeles

So abschreckend die Unüberschaubarkeit der „Stadt der Engel" wirken mag, die sich mit 1.200 km² über eine größere Fläche ausbreitet als mancher Staat auf der Erde, so magisch ist ihre Anziehungskraft.
Auch wenn Los Angeles den Ruf als Paradies des Reichtums und geringer Arbeitslosigkeit bereits vor Jahrzehnten verloren hat, wenn kilometerlange Staus täglich ein Verkehrschaos auslösen und sich fast täglich Smog über der Stadt ausbreitet, wächst der Ballungsraum dennoch mit seinen rund 17 Mio. Einwohnern weiter ins Landesinnere.
Das Flair, das Viertel wie Hollywood, Malibu oder Santa Monica einst ausstrahlten, mag nicht zuletzt durch die Abwanderung der Filmindustrie in die Vororte langsam zu bröckeln beginnen. Doch wer den Sunset Boulevard hinunterschlendert, die riesigen Villen in Beverly Hills sieht oder den Prunk der Fantasiewelt Disneyland bestaunt, wird zugeben, dass hier der „American Dream" ein Stück Realität geworden ist.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Der Los Angeles International Airport liegt an der 24 km vom Stadtzentrum entfernten Santa Monica Bay (http://www.lawa.org). Der Flughafen wird von fast allen großen Airlines angeflogen. Die durchschnittliche Flugzeit von Frankfurt am Main nach L.A. beträgt rund 11, von Zürich 12 und von Wien 14 Stunden. In die City gelangt man entweder mit Taxen oder Kleinbussen (http://www.supershuttle.com / http://www.xpressshuttle.com / http://www.primetimeshuttle.com). Eine Shuttle-Fahrt mit dem Kleinbus dauert in der Regel länger als die Fahrt mit dem Taxi. Eine weitere Möglichkeit ist, mit dem kostenlosen Shuttle-Bus zum Parkplatz C zu fahren und hier in den MTA-Stadtbus umzusteigen (http://www.mta.net).
Der Ontario International Airport liegt 56 km östlich von L.A. (http://www.lawa.org). Auch von diesem Flughafen gelangt man mit Taxen oder Kleinbussen nach Downtown. Inlandsflughäfen sind der Burbank-Glendale-Pasadena Airport (http://www.burbankairport.com) sowie der John Wayne Airport (http://www.ocair.com).

Essen & Trinken

Kalifornische Kreativität und Mut zur Fusion prägen die kulinarische Szene. Schicke Restaurants mit mediterran angehauchten, auf lokalen Produkten basierenden Speisen oder aber thailändische, japanische und vegetarische Lokale sind ebenso vertreten wie mexikanische Cantinas, traditionelle Steakhäuser oder Fast-Food-Lokale. Filmreife Restaurant-Interieurs berühmter Designer, Starköche und Hollywood-Schauspieler sind in Los Angeles keine Seltenheit. Die Preise in den einzelnen Vierteln sind dem Publikum angemessen, doch die Palette ist vielseitig.

Feste & Veranstaltungen

Februar Anlässlich des Chinesischen Neujahrs wird am North Broadway in Chinatown die Golden Dragon Parade veranstaltet, bei der neben chinesischen Drachen auch andere chinesische Kostüme zu sehen sind und verschiedene Bands auf mehreren Bühnen ihr Können zum Besten geben (http://www.lagoldendragonparade.com).
März In der City kann man den fröhlichen St. Patricks Day Umzug beobachten, bei dem viele grüne Wesen ihren Unfug treiben und ausgelassen einen der wichtigsten Feiertage der Iren begehen.
April Beim Toyota Grand Prix in Long Beach geben sich jedes Jahr ranghohe Fahrer mit ihrem Automobil die Ehre über mehrere Tage ein spektakuläres Rennen zu fahren (http://www.longbeachgp.com).
Mai/Juni In Marina Del Rey findet die "In-Water Boat Show" statt, bei der die angesagtesten Boote ausgestellt werden aber auch verschiedene Shows und mehrere Freizeitaktivitäten für eine gelungene Unterhaltung der Besucher sorgen.
Juni Ein Event der Extraklasse ist das Mariachi USA Festival im Amphitheater Hollywood Bowl (http://www.hollywoodbowl.com), das mit mexikanischen Folklore-Performances und musikalischen Darbietungen sein Publikum in eine farbenfrohe Kultur voller Lebensfreude entführt (http://www.mariachiusa.com).
August Das Watts Summer Festival ist eines der ältesten afroamerikanischen Kulturveranstaltungen der Vereinigten Staaten und bietet an drei Tagen im Jahr mit musikalischen Live-Acts, Fahrgeschäften, traditionellen Umzügen und Theaterstücken Raum für interkulturelle Begegnungen der besonderen Art (http://www.wattsfestival.org).
September/Oktober Viel Spaß und gute Unterhaltung verspricht die Los Angeles County Fair in Pomona, bei der Konzerte und Fahrgeschäfte für Begeisterung von Jung und Alt sorgen, Wettbewerbe unterschiedlicher Art ausgetragen werden, an Verkaufsständen u.a. Motorräder, Boote und Gartenmöbel erstanden werden können u.v.m. (http://www.lacountyfair.com).
Das Tarfest ist ein Film-, Kunst- und Musikfestival der Superlative, denn Besucher können hier in ungezwungener Atmosphäre mit außergewöhnlichen musikalischen Liveacts verschiedenen Künstlern bei ihrer Arbeit zusehen (http://www.tarfest.com).
Oktober In West Hollywood findet der legendäre Halloween Costume Carneval statt, auf dem ausgefallen kostümierte Menschen für Gruselstimmung sorgen und die Gäste gemeinsam eine traditionsreiche Nacht zum Tag werden lassen (http://www.westhollywoodhalloween.com).

Klima & Reisezeit

Die Sommer von Los Angeles gestalten sich bei einer durchschnittlichen Temperatur von 23 °C angenehm warm und die Nähe zum Pazifik sorgt für ein laues Lüftchen zwischendurch. Im Winter sinken die Temperaturen kaum unter 15 °C ab, jedoch fällt zwischen November und April der meiste Regen. Achtung: Etwa alle drei Jahre kommt es in L.A. zu Hitzewellen, bei denen Temperaturen um 40 °C keine Seltenheit sind. Obwohl Los Angeles ganzjährig eine Reise wert ist, befindet sich zwischen Juni und September die beliebteste Reisezeit.

Shopping

Das Spektrum an Shopping-Möglichkeiten ist breit gefächert. Es reicht von billigen, teils etwas ramschigen Läden um den seit 1917 betriebenen Grand Central Market entlang dem Broadway, der besonders von der mexikanischstämmigen Stadtbevölkerung frequentiert wird, bis hin zum schicken „Drive", dem Beverly Hills Rodeo Drive. In der teuersten Einkaufsstraße der Welt mit Niederlassungen berühmter Modeschöpfer wie Cartier, Gucci, Armani, Versace oder Ferragamo geben sich Ölscheichs und Hollywood-Stars ein Stelldichein.

Steckbrief

Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 4 Mio. Einwohner
Bundesstaat: Kalifornien
Fläche: 1.290,6 km²
Landesvorwahl & Ortsvorwahl: +1-213 (Zentrum)
Währung: US-Dollar (Abk.: $, ISO-4217-Code: USD)
Zeitzone: Pacific Standard Time (PST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -9 Std.; Universal Time Coordinated (UTC) -8 Std., während Pacific Daylight Time (PDT) -7 Std.

Touristeninformation vor Ort

Visitor Information Centers

Hollywood & Highland Center
6801 Hollywood Blvd.
Hollywood, CA 90028
Tel.: +1-323-4676412
Web: http://discoverlosangeles.com

Union Station
800 N. Alemeda ST.
Los Angeles, CA 90012
Web: http://discoverlosangeles.com

Unterhaltung & Nachtleben

Los Angeles und die Westside, vor allem Hollywood, sind bekannt für ein rauschendes, teils exzentrisches Nachtleben, für Sehen und Gesehenwerden. Das Angebot reicht von kleinen Edelclubs, modernen Großraumdiscos und gestylten Szenetreffs bis hin zu alteingesessenen Bars mit authentischem Hollywoodflair und relaxten Strandbars in den Beach Communities wie Santa Monica oder Venice. Vom historischen Theaterdistrikt in der Innenstadt sind lediglich noch das Los Angeles Theatre und das Orpheum Theater übrig geblieben.

Unterwegs

„Life in the fast lane" - der Hit der kalifornischen Popband Eagles bringt es auf den Punkt: In Los Angeles lebt man ständig auf der Überholspur. Zu beinahe jeder Tages- und Nachtzeit wälzen sich Blechmassen über das fast 1.000 km umfassende Autobahn-System im Großraum von L.A. Auch als Besucher kommt man kaum umhin, sich in den Verkehrsfluss einzureihen. Dabei ist das Nahverkehrssystem besser als sein Ruf und dank fünf Metro-Linien (Red, Purple, Blue, Green, Gold) sowie sechs Downtown Shuttle Bussen (DASH - A bis F) kann man zumindest in Downtown aufs Auto verzichten. Mitte 2011 soll der erste Abschnitt der neuen Metro-Linie Expo Line, die nach Fertigstellung die Innenstadt mit Santa Monica verbinden soll, in Betrieb gehen.
Den besten Überblick über L.A. bekommt man vom hoch über der Stadt gelegenen Griffith Park mit dem Observatory und einer Aussichtsterrasse. Bei klarem Wetter reicht der Blick über den Städtemoloch vom Baseball-Stadion der Los Angeles Dodgers über die Wolkenkratzer der Innenstadt bis hin zum 28 km entfernten Los Angeles International Airport (LAX), dem drittgrößten Flughafen der Welt, und westwärts zum Pazifik. Unübersehbar ist zudem der legendäre Schriftzug „HOLLYWOOD".
Karte
Hinweis: Die Los Angeles Karte liegt dem gedruckten Reiseführer im DIN A3-Format bei. Die Los Angeles Reisetipps werden als Pin auf der Karte angezeigt.

1. Los Angeles Kartenausschnitt

Kartenausschnitt

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