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Reiseführer: Goa
-
Autor:
- Artikel Nr.: 12322
- Erschienen: 19.11.2012
- Sprache: Deutsch

- Seitenanzahl: 52
- Reiseziele: Indien, Goa
PDF
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inkl. MwSt., zzgl. Versand
- Zusätzliche DIN A3-Faltkarte:1 Goa
- Kartenausschnitte im Reiseführer:2 3x Goa
- Status: Veröffentlicht
- Kurzbeschreibung: Dieser Reiseführer bietet fundierte Hintergrundinfos sowie zahlreiche interessante Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Essen & Trinken, Shopping, Unterhaltung & Freizeit und Nachtleben - in allen Preislagen und für jeden Geschmack. Alle Informationen wurden vor Ort gründlich recherchiert und sind stets aktuell. Ob als Kenner oder Tourist – mit diesem Reiseführer treten Sie Ihre Reise gut informiert und vorbereitet an. Weitere Inhalte: praktische Hinweise, Reisekarte. Viel Freude auf der Reise wünscht Ihnen Ihr inzumi-Team!
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Indien
Praktische Hinweise
Ärztliche Versorgung
In allen größeren Orten gibt es private Krankenstationen und staatliche Krankenhäuser, deren Ausstattung jedoch nicht dem europäischen Standard entspricht. Die medizinische Versorgungslage ist in den Großstädten deutlich besser und entspricht häufig internationalem hohen Standard. Erkundigen Sie sich am besten bei Ihrer Botschaft nach dem Vertrauensarzt oder konsultieren Sie einen Hotelarzt. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Diplomatische Vertretungen
Deutsche Botschaft
No. 6/50G, Shanti Path, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
Tel.: +91-11-44199199
Fax: +91-11-26873117
E-Mail: info@new-delhi.diplo.de
Web: http://www.india.diplo.de/Vertretung/indien/en/Startseite.html
Österreichische Botschaft
EP-13, Chandragupta Marg, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
Tel.: +91-11-24192700
Fax: +91-11-26886929
E-Mail: new-delhi-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/new-delhi.html
Schweizerische Botschaft
Nyaya Marg, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
Tel.: +91-11-26878372
Fax: +91-11-26873093
E-Mail: ndh.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/newdelhi
No. 6/50G, Shanti Path, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
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Österreichische Botschaft
EP-13, Chandragupta Marg, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
Tel.: +91-11-24192700
Fax: +91-11-26886929
E-Mail: new-delhi-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/new-delhi.html
Schweizerische Botschaft
Nyaya Marg, Chanakyapuri
110021 Neu-Delhi
Tel.: +91-11-26878372
Fax: +91-11-26873093
E-Mail: ndh.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/newdelhi
Einreisebestimmungen
Die Botschaften und Konsulate stellen das Besuchervisum aus, das jeder Tourist aus Europa zur Einreise nach Indien benötigt (an der Grenze oder am Flughafen ist eine Beantragung nicht möglich). Es ist sechs Monate gültig und erlaubt die wiederholte Ein- und Ausreise. Die vorübergehende Regelung, dass man nach der Ausreise aus Indien erst nach zwei Monaten wieder einreisen darf, wurde aufgehoben. Voraussetzung ist ein Reisepass mit mindestens sechsmonatiger Gültigkeitsdauer ab Einreise. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Außerdem muss man für ein sechs Monate gültiges Touristenvisum eine Gebühr von etwa 50 EUR entrichten, sowie zwei Passfotos mitbringen. Für bestimmte Restricted Areas, u.a. für Sikkim, Arunachal Pradesh, Nagaland, Assam, Manipur und Mizoram wie auch für die Inselgruppen der Andamanen und Nikobaren, braucht man eine Sondergenehmigung. Bei der Einreise nach Indien sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Pass von den Grenzbehörden gestempelt wird. Geschieht dies nicht, kann es bei der Ausreise zu erheblichen Problemen und Verzögerungen kommen. Wenn nicht innerhalb der Gültigkeit des Visums ausgereist wird, können Haftstrafen und ein mehrjähriges Einreiseverbot drohen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Elektrizität
Die Netzspannung beträgt 220 Volt. Ein Adapter für englische Dreipolsteckdosen wird benötigt.
Feiertage
Als multiethnisches Land, das sich aus zahlreichen Kulturen und Religionen zusammensetzt, hat Indien eine Vielzahl von Feiertagen, die nicht unbedingt landesweit als solche begangen werden. Offizielle staatliche Feiertage, die für ganz Indien gelten, sind der Tag der Republik am 26. Januar, der Unabhängigkeitstag am 15. August und der Geburtstag des Revolutionsführers Mahatma Gandhi am 2. Oktober. Darüber hinaus hat jede Region ihre eigenen religiösen Feiertage, deren Termine sich meist nach dem Mondkalender richten und somit von Jahr zu Jahr variieren. Dabei werden die genauen Daten oft kurzfristig festgelegt.
Zu den wichtigsten Festen der Hindus zählen das fünftägige Lichterfest Diwali, das Dussehra-Fest, bei dem der Sieg des Guten über das Böse im Mittelpunkt steht, sowie das Frühlingsfest Vasant Panchami und Holi, das „Fest der Farben“. Buddhisten, Sikhs und Jainas ehren ihre Glaubensstifter (Buddha, Guru Nanak und Mahavira) jeweils mit einem farbenfrohen Fest, während für Christen Weihnachten und Ostern im Mittelpunkt stehen. Muslime feiern in erster Linie das viertägige Opferfest (Eid al-Adha) zum Höhepunkt der Haddsch (Wallfahrt nach Mekka) sowie das Zuckerfest bzw. das „Fest des Fastenbrechens" (Eid al-Fitr) am Ende des Ramadan. Auch das islamische Neujahr (Fatih Mouharram) und der Geburtstag des Propheten Mohammed (Eid Al-Mawlid) sind bedeutende muslimische Feiertage.
Zu den wichtigsten Festen der Hindus zählen das fünftägige Lichterfest Diwali, das Dussehra-Fest, bei dem der Sieg des Guten über das Böse im Mittelpunkt steht, sowie das Frühlingsfest Vasant Panchami und Holi, das „Fest der Farben“. Buddhisten, Sikhs und Jainas ehren ihre Glaubensstifter (Buddha, Guru Nanak und Mahavira) jeweils mit einem farbenfrohen Fest, während für Christen Weihnachten und Ostern im Mittelpunkt stehen. Muslime feiern in erster Linie das viertägige Opferfest (Eid al-Adha) zum Höhepunkt der Haddsch (Wallfahrt nach Mekka) sowie das Zuckerfest bzw. das „Fest des Fastenbrechens" (Eid al-Fitr) am Ende des Ramadan. Auch das islamische Neujahr (Fatih Mouharram) und der Geburtstag des Propheten Mohammed (Eid Al-Mawlid) sind bedeutende muslimische Feiertage.
Frauen allein unterwegs
Allein reisende Frauen können sich in Indien problemlos bewegen. In Goa wird jedoch aufgrund aktueller und vermehrter Übergriffe auf ausländische, insbesondere weibliche Touristen, zu besonderer Vorsicht geraten. Sexuelle Übergriffe sind selten, „eye-teasing" (Anstarren) erlebt man allerdings häufig. Frauen begrüßen indische Männer nicht mit Handschlag, sondern mit zusammengefalteten Händen vor dem Körper, dem „Namaste"-Zeichen. Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen und tragen Sie die Körperformen verhüllende Kleidung; Blusen oder T-Shirts sollten bis auf die Oberschenkel reichen. Völlig verständnislos stehen die Inder unverheirateten Frauen gegenüber; ein Ring und der Hinweis auf den nachkommenden bzw. beruflich eingespannten Ehemann schützt vor lästigen Fragen.
Geld und Devisen
Die Landeswährung Rupie (Abk.: Re oder Rs (Plural); ISO-4217-Code: INR) ist in 100 Paise unterteilt. Paise-Münzen sind sehr selten geworden, ebenso Münzen und Noten unter 5 Rupien. Es gibt Scheine zu 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1.000 Rupien. Tauschen Sie nur in Banken, offiziellen Wechselstuben oder Hotels (etwas schlechterer Kurs) und achten Sie darauf, dass Sie keine eingerissenen oder geklebten Scheine bekommen: diese werden von vielen Händlern nicht akzeptiert. Lassen Sie sich ausreichend 10 und 20 Rupie-Noten für Trinkgelder geben. Gängige Kreditkarten sind Diners, Visa, Eurocard/Mastercard und American Express. Reiseschecks erzielen einen guten Wechselkurs, die Einlösung kann jedoch sehr bürokratisch vor sich gehen. Die Landeswährung darf weder ein- noch ausgeführt werden. Wollen Sie vor der Ausreise Rupien zurücktauschen, so geht das nur mit Vorlage der Umtauschquittung. Hotelrechnungen und Flugscheine müssen in Devisen bezahlt werden.
Homosexualität
Transvestiten (hijra), die man in Indien häufig tanzend und musizierend auf den Straßen und auf Festen antrifft, gelten als Glücksbringer; Männer laufen Hand in Hand durch die Stadt. Darin eine tolerante Haltung gegenüber Homosexuellen zu sehen, wäre ein Trugschluss. In Indien sind homosexuelle Handlungen sogar strafbar. Bei diskretem Verhalten sollte es jedoch keine Probleme geben.
Impfungen
Vor Ihrer Reise nach Indien sollten Sie sich gegen Tetanus, Polio und Typhus sowie eventuell gegen Hepatitis A und B impfen lassen. Besprechen Sie außerdem mit Ihrem Arzt, ob eine Malariaprophylaxe angebracht ist. Bei besonderer Exposition empfiehlt sich zudem eine Impfung gegen Tollwut und von Mücken übertragener Japanischer Enzephalitis. Unbedingt Mückenschutzmittel - auch gegen Denguefieberübertragung und den Chikungunyavirus - mitnehmen. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, essen Sie nur geschältes Obst bzw. gekochtes Gemüse, verzichten Sie auf Speiseeis und Eiswürfel und trinken Sie nur abgekochtes oder anderweitig sterilisiertes Wasser. Auch kleine Wunden sollten sofort desinfiziert werden. Ausreichender Sonnenschutz ist unerlässlich. AIDS verbreitet sich rasant, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sind wohl bekannt.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Information im Heimatland
IndiaTourism Frankfurt (zuständig für A, CH, D)
Baseler Straße 48
60329 Frankfurt am Main
Tel.: +49-69-2429490
Fax: +49-69-24294977
http://www.india-tourism.com
Baseler Straße 48
60329 Frankfurt am Main
Tel.: +49-69-2429490
Fax: +49-69-24294977
http://www.india-tourism.com
Menschen mit Behinderung
Ein einfaches Reiseland für Menschen mit Behinderung ist Indien nicht. Viele öffentliche Einrichtungen, Hotels und Touristenattraktionen sind nicht unbedingt auf die Bedürfnisse Behinderter ausgerichtet. Man trifft jedoch überall auf große Hilfsbereitschaft. Auskunft über behindertengerechte Hotels erteilt Ihr Reisebüro. Zahlreiche hilfreiche Informationen finden Betroffene auch unter http://www.disabilityindia.com (auf Englisch) oder auf den Internetseiten der Schweizer Organisationen Mobility International (http://www.mis-ch.ch) und Procap Reisen (http://www.procap-reisen.ch).
Notruf
Es gibt in Indien keine einheitlichen Notrufnummern. Wenden Sie sich am besten an die Rezeption Ihres Hotels; die Angestellten können schnell einen Arzt vermitteln oder die Polizei für Sie anrufen.
Öffnungszeiten
Banken sind Mo-Fr 10-14, Sa 10-12 Uhr geöffnet. Postämter bieten Mo-Fr 10-17, Sa 10-12 Uhr ihre Dienste an, in großen Städten auch länger und auch an Sonntagen. Für Geschäfte gibt es keine einheitlichen Regelungen, meist können Sie von 10-18 Uhr einkaufen, oft aber auch länger. Sonntag ist offizieller Ruhetag, jedoch gibt es Geschäfte, die sonntags öffnen und dafür an einem anderen Tag der Woche schließen.
Telefon
Die internationale Direktwahl und Fax ist fast überall in Indien aus Läden mit der Aufschrift STD/ISD/FAX möglich. Hotels bieten diesen Service zu einem wesentlich höheren Preis an. Die Vorwahl von Indien ist 0091, in die Schweiz wählt man 0041 vor, nach Deutschland 0049 und nach Österreich 0043. Wenn Sie Ihr Handy in Indien benutzen wollen, sollten Sie sich bei Ihrem Handynetzbetreiber nach Roaming-Partnern und -gebühren erkundigen. Wesentlich preiswerter sind indische Prepaid-Karten, die Sie in Ihr Handy einlegen können; es gibt sie schon ab ca. 3 EUR bzw. 5 CHF. Inzwischen sind auch E-Mail und Internet weit verbreitet. Sogar in kleinen Orten findet man fast immer ein Internet-Cafe, um E-Mails abzurufen oder zu surfen.
Trinkgeld
In Restaurants sind 10 bis 15 % üblich. Gepäckträger und Zimmermädchen bekommen mindestens 10 INR pro Koffer bzw. pro Tag. Taxifahrer freuen sich über einen 10 %-igen Aufschlag. Fremdenführer und Chauffeure sollte man mit etwa 100-200 INR Trinkgeld pro Tag belohnen.
Zeit
In Indien gilt die Indian Standard Time (IST). Die Differenz der IST zur Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC), beträgt +5,5 Stunden, die Differenz zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) +4,5 Stunden. Im Gegensatz zu Mitteleuropa ist in Indien keine Sommerzeit vorgesehen, d.h. der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt +3,5 Stunden.
Zollbestimmungen
Zollfrei nach Indien einführen darf man 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak, bis zu 2 l Wein oder Likör sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Hochwertige Gegenstände wie Kameras müssen deklariert werden. Ein Einfuhr- sowie Ausfuhrverbot besteht für die Landeswährung, Topfpflanzen, Drogen, Waffen, pornografisches Material, Goldbarren und -münzen sowie alte Münzen und Antiquitäten. Devisen (Bargeld bzw. Reiseschecks) müssen ab einem Wert von 5.000 USD bei der Einreise deklariert werden. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Pfeifentabak und 2 l Alkohol unter 15 Vol.-% und 1 l Alkohol über 15 Vol.-% sowie andere Waren im Wert von maximal 300 CHF einführen. Denken Sie bitte daran, dass das Washingtoner Artenschutzabkommen die Einfuhr geschützter Tiere sowie aus ihnen hergestellter Produkte verbietet, auch wenn solche Produkte in Indien verkauft werden. Bei Nichtbeachtung drohen drastische Strafen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Goa
In den 1960er- und 1970er-Jahren waren es die Hippies, die als Erste Goas palmengesäumte Strände entdeckten. Heute ist der kleinste indische Bundesstaat ein beliebtes Ziel für Touristen aus der ganzen Welt. Während am Calangute Beach mit seinen komfortablen Hotels und Restaurants der anspruchsvolle Tourist auf seine Kosten kommt, werden am Strand von Anjuna mit seinem berühmten Flohmarkt Erinnerungen an die Hippie-Epoche wach.
Goa ist jedoch mehr als nur ein Badeparadies: Es bietet eine einzigartige Mischung aus orientalischer, hinduistischer und christlicher Kultur. Bis ins Mittelalter herrschten in Goa die Hindukönige, die 1347 von den Muslimen abgelöst wurden. 1510 kamen schließlich die Portugiesen auf der Suche nach kostbaren Gewürzen hierher. Ihre über 400 Jahre währende Herrschaft brachte einige der imposantesten Architekturzeugnisse Goas hervor. Dies wird besonders in der alten Hauptstadt „Velha Goa" sichtbar.
Auch Naturliebhaber kommen in Goa auf ihre Kosten: Die zweithöchsten Wasserfälle Indiens, die Dudhsagar Waterfalls, stürzen durch dichten Wald dramatisch in die Tiefe. In Wildlife Sanctuarys - das größte von ihnen ist das Bhagwan Mahawir Wildlife Sanctuary - können zahlreiche seltene Tiere beobachtet werden.
Goa ist jedoch mehr als nur ein Badeparadies: Es bietet eine einzigartige Mischung aus orientalischer, hinduistischer und christlicher Kultur. Bis ins Mittelalter herrschten in Goa die Hindukönige, die 1347 von den Muslimen abgelöst wurden. 1510 kamen schließlich die Portugiesen auf der Suche nach kostbaren Gewürzen hierher. Ihre über 400 Jahre währende Herrschaft brachte einige der imposantesten Architekturzeugnisse Goas hervor. Dies wird besonders in der alten Hauptstadt „Velha Goa" sichtbar.
Auch Naturliebhaber kommen in Goa auf ihre Kosten: Die zweithöchsten Wasserfälle Indiens, die Dudhsagar Waterfalls, stürzen durch dichten Wald dramatisch in die Tiefe. In Wildlife Sanctuarys - das größte von ihnen ist das Bhagwan Mahawir Wildlife Sanctuary - können zahlreiche seltene Tiere beobachtet werden.
Anreise
Mit dem Flugzeug
Um nach Goa zu reisen, fliegt man in der Regel zunächst den 15 km nördlich von Mumbai gelegenen Chhatrapati Shivaji International Airport (BOM) an (http://www.csia.in) und nimmt dort einen Anschlussflug zum Dabolim Airport (GOI) in Goa (Dauer ca. 45 Minuten). Inlandsflüge sind in Indien sehr günstig.
Von Frankfurt am Main nach Mumbai bietet z.B. die Lufthansa regelmäßige Nonstop-Verbindungen nach Mumbai an, wobei der Hinflug ca. 8 Stunden, der Rückflug eine halbe Stunde länger dauert. Von Wien und Zürich erreicht man Mumbai über Frankfurt oder München in 10-11 Stunden.
Chartermaschinen fliegen den Flughafen gelegentlich auch direkt an. Conder verkehrt z.B. in der Saison (November-März) zwischen München und Goa, wobei der Hinflug ca. 8,5 und der Rückflug 9,5 Stunden in Anspruch nimmt. Auch aus Österreich (Wien) fliegt Condor via München nach Goa (9,5-10,5 Std. reine Flugzeit).
Der Flughafen Dabolim ist ca. 30 km von Goas Hauptstadt Panaji entfernt und befindet sich in unmittelbarer Küstennähe. Von hier lassen sich alle Badeorte gut mit dem Taxi erreichen. Von Mumbai nach Goa fährt ein Zug, allerdings benötigt dieser rund 12 Stunden für die Fahrt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, zunächst auf dem Indira Gandhi International Airport (DEL) in Neu-Delhi (http://www.newdelhiairport.in) oder dem Chennai International Airport (MAA) zu landen und von dort weiter nach Goa zu fliegen (http://www.airportsindia.org.in).
Von Frankfurt am Main nach Mumbai bietet z.B. die Lufthansa regelmäßige Nonstop-Verbindungen nach Mumbai an, wobei der Hinflug ca. 8 Stunden, der Rückflug eine halbe Stunde länger dauert. Von Wien und Zürich erreicht man Mumbai über Frankfurt oder München in 10-11 Stunden.
Chartermaschinen fliegen den Flughafen gelegentlich auch direkt an. Conder verkehrt z.B. in der Saison (November-März) zwischen München und Goa, wobei der Hinflug ca. 8,5 und der Rückflug 9,5 Stunden in Anspruch nimmt. Auch aus Österreich (Wien) fliegt Condor via München nach Goa (9,5-10,5 Std. reine Flugzeit).
Der Flughafen Dabolim ist ca. 30 km von Goas Hauptstadt Panaji entfernt und befindet sich in unmittelbarer Küstennähe. Von hier lassen sich alle Badeorte gut mit dem Taxi erreichen. Von Mumbai nach Goa fährt ein Zug, allerdings benötigt dieser rund 12 Stunden für die Fahrt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, zunächst auf dem Indira Gandhi International Airport (DEL) in Neu-Delhi (http://www.newdelhiairport.in) oder dem Chennai International Airport (MAA) zu landen und von dort weiter nach Goa zu fliegen (http://www.airportsindia.org.in).
Essen & Trinken
Die goanische Küche weist immer noch einen stark portugiesischen Einfluss auf und verwendet gern Zutaten wie Knoblauch, Kokosprodukte und Tamarinde. Goaner servieren vor allem scharfe Sachen; Spezialität ist das berühmte „Pork vindaloo" (Schweinefleisch-Curry). Auf den Speisekarten findet sich auch Fisch in allen Variationen, sehr beliebt in Kokosmilch. Zubereitet wird er meist auf dem Grill oder im Ofen. Freunde von Seafood können hier fangfrische Hummer, Muscheln oder Krabben genießen. Die schlichten Strandlokale sind oft ebenso gut wie die schicken Restaurants der Hotels.
Feste & Veranstaltungen
Januar In Old Goa wird das Fest der Heiligen Drei Könige „Feast of the Three Kings" mit Pferdeprozessionen begangen.
Februar Der Goa Carnival wird vielerorts mit bunten Paraden gefeiert.
Besonders prunkvoll ist das Shri Mangesh Tempelfest (http://www.shrimangesh.org).
Köstliche Meeresfrüchte, Musik und Tanz werden auf dem Food and Cultural Festival angeboten.
März In fast allen Orten feiert man das Frühjahrsfest „Shigmo Festival" mit bunten Paraden.
Mai Das Igitun Chalne Fest wird im Sirigao Tempel in Bicholim, im Norden Goas, zu Ehren der Göttin Lairaya gefeiert.
August Das Bonderam Festival auf Divar Island ist ein karneval-ähnliches Fest.
Dezember-Januar In Mapusa, Panaji und Pernem wird Zatra of Shantadurga, das Fest zu Ehren der Göttin Shantadurga, mit farbenfrohen Prozessionen begangen.
Februar Der Goa Carnival wird vielerorts mit bunten Paraden gefeiert.
Besonders prunkvoll ist das Shri Mangesh Tempelfest (http://www.shrimangesh.org).
Köstliche Meeresfrüchte, Musik und Tanz werden auf dem Food and Cultural Festival angeboten.
März In fast allen Orten feiert man das Frühjahrsfest „Shigmo Festival" mit bunten Paraden.
Mai Das Igitun Chalne Fest wird im Sirigao Tempel in Bicholim, im Norden Goas, zu Ehren der Göttin Lairaya gefeiert.
August Das Bonderam Festival auf Divar Island ist ein karneval-ähnliches Fest.
Dezember-Januar In Mapusa, Panaji und Pernem wird Zatra of Shantadurga, das Fest zu Ehren der Göttin Shantadurga, mit farbenfrohen Prozessionen begangen.
Klima & Reisezeit
Das Klima in Goa ist feucht-heiß und tropisch. Die Temperaturen betragen das ganze Jahr über durchschnittlich 29-33 °C. Dabei ist das Wasser mit 27-29 °C herrlich warm. Zwischen Juni und Anfang September ist Monsunzeit und es kann zu heftigen Niederschlägen bei hoher Luftfeuchtigkeit kommen. Für eine Reise nach Goa eignen sich daher am besten die Monate November bis März. Während dieser Zeit fällt monatlich an weniger als fünf Tagen Niederschlag. Aber auch die Übergangsmonate April und Oktober eignen sich für einen Urlaub in Goa, insbesondere für diejenigen, die den großen Touristenanstrum in der Hauptsaison umgehen möchten.
Shopping
Bei einem Spaziergang durch die verschiedenen Viertel Goas entdeckt man überall Geschäfte mit den unterschiedlichsten Angeboten. Die Partyszene bringt es mit sich, dass sich hier viele Modedesigner und Künstler versammelt haben. Wer Kunsthandwerk der Gegend sucht, sollte vor allem nach Rattan, Kokosfasern, Stoffen und Gegenständen aus Muscheln Ausschau halten. Auch Gewürze sind ein schönes Mitbringsel.
Steckbrief
Amtssprache: Konkani und Marathi
Bevölkerung: rund 1,6 Mio. Einwohner
Fläche: 3.702 km²
Landesvorwahl: +91
Währung: Indische Rupie (Abk.: Re oder Rs (Plural); ISO-4217-Code: INR)
Zeitzone: Indian Standard Time (IST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ): +4,5 Stunden; Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +3,5 Stunden; keine Umstellung auf Sommerzeit
Bevölkerung: rund 1,6 Mio. Einwohner
Fläche: 3.702 km²
Landesvorwahl: +91
Währung: Indische Rupie (Abk.: Re oder Rs (Plural); ISO-4217-Code: INR)
Zeitzone: Indian Standard Time (IST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ): +4,5 Stunden; Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +3,5 Stunden; keine Umstellung auf Sommerzeit
Touristeninformation vor Ort
Goa Tourism Development Corporation Ltd.
Trionora Apartments
Dr Alvares Costa Road, Panaji
Goa-403001
Tel.: +91-832-2424001
E-Mail: reservations@goa-tourism.com
http://www.goa-tourism.com
Trionora Apartments
Dr Alvares Costa Road, Panaji
Goa-403001
Tel.: +91-832-2424001
E-Mail: reservations@goa-tourism.com
http://www.goa-tourism.com
Unterhaltung & Nachtleben
Goas Nachtleben ist in den letzten Jahren etwas ruhiger geworden, geblieben sind vor allem die großen Weihnachts- und Silvesterveranstaltungen. Trotzdem finden Nachtschwärmer genügend Möglichkeiten, sich zu vergnügen. Einige Bars und Discos verlangen inzwischen Eintritt. Seit im Jahre 2000 Verstärker verboten wurden, klingt die Partyszene deutlich gedämpfter.
Unterwegs
Das wichtigste Transportmittel zwischen den einzelnen Orten stellen die weißen Maruti-Sammeltaxen dar. Sie warten in langen Reihen vor den meisten Hotels. Auf Schildern stehen die Preise zu unterschiedlichen Fahrtzielen; feste Tarife gelten nur in der Hochsaison. Daneben gibt es Motorradtaxis, „Pilots", schwarze Maschinen mit gelbem Schutzblech und weißem Nummernschild. Sie manövrieren sich auch durch dichten Verkehr, und man kann an vielen Stellen zusteigen. Motorräder, Mopeds und Fahrräder kann man überall ausleihen und damit die Umgebung erkunden. Viele Straßen haben Schlaglöcher und sind unbeleuchtet, deshalb macht eine Fahrt zwar unabhängig, ist aber nicht ungefährlich. Trotz neuer Brücken sind Fähren nach wie vor beliebt und fast immer überfüllt. Unglaublich billig, verkehren sie etwa alle 15 Minuten zwischen Panaji und Mandovi-Betim sowie zwischen Old Goa und der Divar-Insel.
Zu weiter entfernten Orten reist es sich am bequemsten mit den Fernbussen der staatlichen Gesellschaft Kadamba (KTC) von Panaji, Mapusa und Margao aus. Daneben gibt es auch private Busunternehmen. Von Norden nach Süden verlaufen zwei Bahnlinien, an die die größeren Städte angebunden sind. Der einzige internationale Flughafen befindet sich in Vasco da Gama im Norden Goas.
Zu weiter entfernten Orten reist es sich am bequemsten mit den Fernbussen der staatlichen Gesellschaft Kadamba (KTC) von Panaji, Mapusa und Margao aus. Daneben gibt es auch private Busunternehmen. Von Norden nach Süden verlaufen zwei Bahnlinien, an die die größeren Städte angebunden sind. Der einzige internationale Flughafen befindet sich in Vasco da Gama im Norden Goas.
Hinweis: Die Goa Karte liegt dem gedruckten Reiseführer im DIN A3-Format bei. Die Goa Reisetipps werden als Pin auf der Karte angezeigt.
1. Goa Kartenausschnitt
2. Goa Kartenausschnitt
3. Goa Kartenausschnitt
Hinweis: Der Goa Kartenausschnitt ist in dem gedruckten Reiseführer enthalten. Die Goa Reisetipps werden als Pins auf dem Ausschnitt angezeigt.
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