Heiße Rhythmen und von Palmen gesäumte Sandstrände - keine andere Insel hat das Gefühl „Karibik" mehr Menschen vermittelt als die Dominikanische Republik. Die Heimat des Merengue bietet ein breites Spektrum an Naturschönheiten, kulturellen Denkmälern, Sportmöglichkeiten sowie attraktivem Nightlife.
Weit verzweigte Höhlensysteme und Mangrovendickicht im Nationalpark Los Haïtises, der Salzsee Lago Enriquillo und bunte Korallenbänke sind nur einige der vielfältigen Landschaftsformen auf engstem Raum. Aktivurlauber kommen an der Nord- und Ostküste - angefangen von Puerto Plata, über Sosúa, Cabarete und die Halbinsel Samaná bis Punta Cana - voll auf ihre Kosten: Surfen, Tauchen, Segeln, Wandern, Rafting, Paragliding, Golfen, Biking und Reiten sind hier Programm.
Die schönsten Ziele für Kulturinteressierte sind die ehrwürdigen Kirchen und stolzen Paläste in der Altstadt von Santo Domingo, der ältesten spanischen Metropole in der Neuen Welt. Auch für seine Zigarren- und Rumproduktion ist der Karibikstaat berühmt.
Anreise
Mit dem Flugzeug
In der Dominikanischen Republik gibt es verschiedene internationale Flughäfen, die regelmäßig aus dem deutschsprachigen Raum angeflogen werden. Die Flugzeit liegt bei ungefähr 10 Stunden, wobei der Rückflug i.d.R. 30 Minuten kürzer ist als der Hinflug. Bis vor einigen Jahren war der Aeropuerto Internacional de Las Américas ca. 30 km von Santo Domingo entfernt in Punta Caucedo gelegen, noch der wichtigste Flughafen mit dem größten Passagieraufkommen; er wurde inzwischen aber in dieser Funktion vom Flughafen in Punta Cana abgelöst.
Der Aeropuerto Internacional de Las Américas (SDQ) ist der größte und modernste Flughafen des Landes und wird aus Deutschland, Österreich und der Schweiz z.B. von Air France, Condor oder Iberia angeflogen; auch verschiedene Billig- und Charterfluggesellschaften landen hier (http://www.aerodom.com).
Der Aeropuerto Internacional de Punta Cana (PUJ) befindet sich ca. 40 km östlich von Higüey im Osten der Dominikanischen Republik (http://www.punta-cana-airport.com). Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten z.B. Air Berlin und Condor Flüge nach Punta Cana an.
Zum Aeropuerto Gregorio Luperón (POP) in Puerto Plata bestehen regelmäßige Flugverbindungen z.B. mit Condor aus Frankfurt am Main und München. Von Wien und Zürich bietet Condor Flüge via Frankfurt an. Air Berlin fliegt von München und Düsseldorf nach Puerto Plata.
Der 2006 eröffnete Aeropuerto Internacional Presidente Juan Bosch „El Catey” (AZS) befindet sich 14 km nordwestlich von Sánchez auf der Halbinsel Samaná. Auch dieser wird u.a. von Condor angeflogen. Weitere internationale Flughäfen sind der Aeropuerto Internacional del Cibao (STR) in der Nähe von Santiago de los Caballeros und Licey (http://www.aeropuertocibao.com.do), der Aeropuerto Internaiconal María Montez (BRT) 8 km nordwestlich von Barahona und der Aeropuerto Internacional de La Romana (LRM) in La Romana.
Die meisten Urlauber werden von ihrem Reiseveranstalter am Flughafen abgeholt und direkt zum Hotel gebracht. Wem dieser Service nicht angeboten wird, der kann auf Taxis und Mietwagen zurückgreifen, die an den Flughäfen zur Verfügung stehen. Zwar verkehren z.T. auch öffentliche Busse, diese sind jedoch meist hoffnungslos überfüllt, nicht gerade komfortabel und folgen keinem festen Fahrplan, weshalb sie für Touristen nicht die beste Art der Fortbewegung darstellen. Wer möchte, kann einen Transfer vom jeweiligen Flughafen an jeden gewünschten Ort auf der Insel schon von zu Hause aus buchen; über die Internetseite des Anbieters (https://dominicanairporttransfers.com) können auch Touren rund um Punta Cana gebucht werden.
Essen & Trinken
Die typisch kreolische Küche (comida criolla) genießt man am besten in kleinen Lokalen (comedores), die auch die Einheimischen bevorzugen. Fleisch, Reis und Bohnen sind das Nationalgericht (bandera dominicana), doch auch Ziegeneintopf (chivo guisado), gegrilltes Spanferkel (lechón asado) und einen Eintopf aus Fleisch, Nudeln und Zwiebeln bekommt man häufig. Besondere Spezialitäten der Küstenregionen sind verschiedene Fischsorten in sahniger Kokoscreme (pescado al coco) sowie das gedünstete Fleisch einer Meeresschnecke (lambi).
Feste & Veranstaltungen
Februar-März Die Karnevalszeit wird allerorts mit bunten Kostümen, Masken und Umzügen gefeiert; legendär sind die Feierlichkeiten in Santo Domingo und La Vega.
März/April Während der Semana Santa, wie die Karwoche auch genannt wird, werden vielerorts feuchtfröhliche Feste ausgerichtet, wobei die farbenfrohen Prozessionen in der Nacht vom Gründonnerstag auf den Karfreitag den Höhepunkt der Festlichkeiten bilden.
Juli-August Das Festival del Merengue in Santo Domingo gehört zu den wichtigsten Merengue-Wettbewerben der Dominikanischen Republik und begeistert Ende Juli ein immer größer werdendes internationales Publikum.
Oktober In der ersten Monatswoche wird das Festival del Merengue im Zentrum von Puerto Plata gefeiert. Bei diesem Tanzfest kann man auch Kunsthandwerk erwerben. Den Abschluss bildet ein großes Feuerwerk.
An die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 erinnern die Einheimischen alljährlich am 12. Oktober mit der Niederlegung eines Kranzes am Kolumbus-Leuchtturm in Santo Domingo, dem Faro a Colón, und weiteren Staatsakten.
November An der Nordküste findet das gigantische Dominican Republic Jazz Fetsival mit nationalen und internationalen Musikern statt (http://www.drjazzfestival.com).
Klima & Reisezeit
Die Dominikanische Republik kann aufgrund eines ausgeglichenen feuchtwarmen Tropenklimas ganzjährig gut besucht werden. Das Wetter wird vom Nordost- bzw. Südostpassat bestimmt. Typisch ist eine Regenzeit im Sommer mit den höchsten Niederschlägen in den Monaten Mai und August sowie eine Trockenzeit im Winter von November bis März. Die einzelnen Regionen des Landes weisen dabei unterschiedliche Wetterlagen auf: Die Nordküste, die Halbinsel Samaná, die östlichen Abhänge der Sierra de Baoruco und die Umgebung von San Cristóbal erhalten die meisten Niederschläge, die im Allgemeinen als kurze, jedoch sehr heftige Schauer niedergehen. Die Enriquillo-Senke, die Region um Monte Cristi sowie der Osten der Insel sind ausgesprochen trocken, sehr heiß und durch eine aride Vegetation charakterisiert.
Die Temperaturen betragen an der Küste ganzjährig zwischen 26 und 33 °C; nachts sinken sie selten unter 20 °C. Allenfalls im gebirgigen Landesinneren können die Temperaturen im Januar unter die 0 °C-Marke fallen. Für Ausflüge ins Bergland empfiehlt es sich, warme Sachen mitzunehmen. In den Monaten Juli und August treten bisweilen Hurrikane auf.
Reisen im Land
Am einfachsten erkundet man die Schönheiten der Insel mit dem Auto, das in Santo Domingo, Puerto Plata oder den übrigen Touristenzentren gemietet werden kann. Doch sind die Kosten mit etwa 40 EUR pro Tag für einen Mietwagen relativ hoch; zudem wird eine stattliche Kaution als Sicherheit verlangt. Der Verkehr auf der Insel ist gewöhnungsbedürftig, die Einheimischen fahren geradezu halsbrecherisch. Wer sich an offizielle Vorschriften hält, wird schnell zum Verkehrshindernis. Von der Anmietung eines Motorrads ist aus Sicherheitsgründen abzuraten.
Größere Distanzen überwindet man relativ preisgünstig per Flugzeug. Noch günstiger fährt man mit klimatisierten Überlandbussen, die allerdings nur die Hauptstrecken bedienen. Auf Nebenstrecken verkehren so genannte Guaguas (Kleinbusse), die auf Handzeichen nach Bedarf anhalten. Innerhalb der Städte verkehren Carros públicos (Sammeltaxis) auf festen Routen. Sie sind im Vergleich zum Taxi sehr günstig.
Shopping
Unverwechselbar ist das lebhafte Treiben der zahlreichen Märkte, auf denen neben Lebensmitteln und Dingen des täglichen Gebrauchs auch Kunsthandwerk angeboten wird. Feilschen ist hier fester Bestandteil des Kaufs! Gelassener geht es in den Geschäften zu, die vor allem in Santo Domingo, La Romana und Santiago ein breites Angebot an Souvenirs bereithalten: bunt bemalte Karnevalsmasken, handgedrehte Zigarren, zu Schmuck verarbeiteten Bernstein, naive Ölmalerei, aus Holz geschnitzte Mörser, Keramikpuppen ohne Gesicht (muñecas sin rostro) und vieles mehr.
Steckbrief
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 10,5 Mio. Einwohner
Fläche: 48.730 km²
Hauptstadt: Santo Domingo de Guzmán (rund 3 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +1809
Währung: Dominikanischer Peso (Abk.: RD$; ISO-4217-Code: DOP)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST), Mitteleuropäische Zeit (MEZ): -5 Stunden, Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -6 Stunden; keine Umstellung auf Sommerzeit
Touristeninformation vor Ort
Secretaría de Estado de Turismo
Avenida México/Calle 30 de Marzo, bloque D
Santo Domingo
Tel.: +18-9-2214660
Fax: +18-9-6823806
E-Mail: info@sectur.gov.do
Web: http://www.godominicanrepublic.com
Unterhaltung & Nachtleben
Karaoke vor begeistertem Publikum, authentischer Jazz in schummrigen Bars, romantisches Candle-Light-Dinner in spanischem Ambiente, effektvolle Nightshows im Luxushotel, klassisches Ballett im vornehmen Konzertsaal, peppiger Merengue in der Höhlendisko oder Roulette im Nobelkasino: In der Dominikanischen Republik wird die Nacht zum Tag! Vor allem die Metropole Santo Domingo bietet ausgezeichnete Möglichkeiten für das nächtliche Amüsement, dem die populären Touristenzentren Playa Dorada, Sosúa, Punta Cana und Samaná kaum nachstehen.
Praktische Hinweise
Ärztliche Versorgung
Das Gesundheitssystem der Dominikanischen Republik ist einigermaßen gut entwickelt, da zahlreiche Ärzte in Europa oder den USA ausgebildet wurden. In den Großstädten und den Touristenzentren sprechen viele Mediziner Englisch, bisweilen auch Deutsch oder Französisch. Im Allgemeinen bieten private Kliniken einen höheren Standard als öffentliche Krankenhäuser. Achtung: Gerade in Touristengebieten neigen die Zentren zu kostenintensiver Übertherapie und zu überteuerten Arztrechnungen. Die Kosten für einen Klinikaufenthalt sind in bar vorab zu entrichten. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Diplomatische Vertretungen
Deutsche Botschaft
Edificio Torre Piantini, piso 16/17, Calle Gustavo Mejía Ricart Nr. 196,
esq. Av. Abraham Lincoln
Santo Domingo
Tel.: +1809-542-8950
Fax: +1809-542-8955
E-Mail: info@santo-domingo.diplo.de
Web: http://www.santo-domingo.diplo.de
Büro der Österreichischen Botschaft Caracas
Embajada de Suiza, Ave. Jimenez Moya 71 (Churchill esq. Desiderio Arias)
Santo Domingo
Tel.: +1809-412-4014
Fax: +1809-412-8660
E-Mail: santo-domingo-as@bmeia.gv.at
Schweizerische Botschaft
Avenida Jiménez Moya 71
Santo Domingo
Tel.: +1809-533-3781
Fax: +1809-532-3781
E-Mail: sdd.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/santodomingo
Einreisebestimmungen
Für die Einreise in die Dominikanische Republik benötigen Europäer einen Reisepass, der ab dem Ankunftsdatum noch mindestens sechs Monate gültig ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Besucher müssen nach der Ankunft eine Touristenkarte für 10 USD kaufen, wenn diese nicht schon über den Reiseveranstalter im Heimatland erworben wurde. Sie berechtigt zu einem Aufenthalt von bis zu 30 Tagen. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer fällig, die zum Teil schon im Preis für das Flugticket inbegriffen ist. Alle Reisenden müssen über ein Weiter- oder Rückflugticket verfügen und für den Aufenthalt ausreichende Geldmittel vorweisen können. Wer einen Aufenthalt von über 30 Tagen plant, muss eine kostenpflichtige Verlängerung beim zuständigen Migrationsbüro beantragen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Elektrizität
Die Netzspannung beträgt 110 Volt. Die Steckdosen entsprechen amerikanischer Norm, deshalb ist die Mitnahme eines Universaladapters ratsam. Ebenso sollte man eine Taschenlampe oder Kerzen im Gepäck haben, da Stromausfälle (apagones) häufig vorkommen.
Feiertage
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día de los Reyes Magos (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Nuestra Señora de Altagracia (Fest der Landespatronin, 21. Januar); Día de Duarte (Geburtstag von Pablo Duarte, 26. Januar); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 27. Februar); Viernes Santo (Karfreitag, 6. April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, 7. Juni); Día de la Restauración (Tag der Wiederherstellung der Republik, 16. August); Nuestra Señora de las Mercedes (Tag der Schutzheiligen, 24. September); Día de la Raza (Kolumbus-Tag, 12. Oktober); Día de la Constitución (Tag der Verfassung, 6. November); Weihnachten (Navidad, 25. Dezember).
Frauen allein unterwegs
Als Frau kann man im Allgemeinen problemlos allein durch das Land reisen. Jedoch sind insbesondere hellhäutige und blonde Europäerinnen eine Herausforderung für den lateinamerikanischen Macho und müssen mit verschiedenen Formen der Anmache rechnen. Gewöhnlich reicht meist schon der Hinweis auf den nachkommenden oder im Hotel wartenden Ehemann, um aufdringliche Verehrer loszuwerden.
Geld und Devisen
Die offizielle Währung der Dominikanischen Republik ist der Peso (Abk.: RD$; ISO-4217-Code: DOP), doch auch der US-Dollar ist weit verbreitet. Es gibt Scheine im Wert von 10, 20, 50, 100, 500, 1.000 und 2.000 Pesos, Münzen zu 1, 5, 10, 25 und 50 Centavos sowie 1 und 5 Peso. Zu empfehlen sind Travellerschecks und Bargeld in US-Dollar, die man bei Banken und Wechselstuben umtauschen kann. Die gebräuchlichsten Kreditkarten, insbesondere Visa und Mastercard, werden von zahlreichen Geschäften, Hotels und Restaurants akzeptiert. Mit der Maestro-Karte sind in größeren Städten Geldabhebungen am Automaten möglich. EUR und CHF werden akzeptiert. Devisen sollten in keinem Fall auf der Straße getauscht werden. Ein solcher Tausch ist strafbar und die Gefahr des Betruges ist gegeben. Es gibt einige Geldautomaten, die in das MAESTRO-System integriert sind, und an denen mit der EC-Karte Bargeld gezogen werden kann.
Homosexualität
In der Dominikanischen Republik ist Homosexualität aufgrund des weit verbreiteten Machismo sowie der konservativen katholischen Grundeinstellung des größten Teils der Bevölkerung verpönt. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind auf den privaten Bereich sowie auf einige wenige Klubs in den Großstädten und Touristenzentren beschränkt.
Impfungen
Die Dominikanische Republik verlangt bei der Einreise keinen Nachweis über Impfungen. Im eigenen Interesse sollten jedoch folgende Punkte beachtet werden: Es besteht landesweit ein geringes Malaria-Risiko. Besonders in den westlichen Provinzen Azua, Bahoruco und Dajabón und in La Altagracia (Punta Cana) ist das Infektionsrisiko besonders gering. Santo Domingo und Santiago sind malariafrei. Ein guter Mückenschutz (körperbedeckende Kleidung, Insektenschutzmittel, Moskitonetz) ist empfehlenswert, auch um die Gefahr einer Dengue-Fieber-Infektion zu minimieren (hier wurde kürzlich eine Epidemie ausgerufen), ebenso kann in Einzelfällen eine Chemoprophylaxe (Medikamenteneinnahme) sinnvoll sein.
Generell wird empfohlen, anlässlich einer Auslandsreise den Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Hepatitis A zu überprüfen bzw. aufzufrischen. Für längere Aufenthalte empfiehlt sich eine Impfung gegen Hepatits B, Typhus und Tollwut.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Information im Heimatland
Dominikanisches Fremdenverkehrsamt (zuständig für A, CH, D)
Hochstraße 54
60313 Frankfurt/Main
Tel.: +49-69-91397879
Fax: +49-69-283430
E-Mail: domtour@aol.com
Web: http://www.godominicanrepublic.com
Menschen mit Behinderung
Die Dominikanische Republik ist kein behindertengerechtes Land. Mit einem Rollstuhl kann man nur schwer Gehsteige passieren, da diese oft auf verschiedenen Niveaus angelegt sind. Fahrten mit öffentlichen Bussen sind praktisch unmöglich. Informationen über behindertengerechte Einrichtungen erhält man bei Mobility International oder bei der Touristeninformation.
Mobility International Schweiz
Amthausquai 21
4600 Olten
Tel.: +41-62-2068835
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Notruf
Feuerwehr, Polizei und Ambulanz erreicht man landesweit unter der Telefonnummer 911. Touristenpolizei (POLITUR): 8092003500 (ganzes Land) und 8097543000 (Zentrale Santo Domingo).
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten variieren von Ort zu Ort. In der Regel sind Geschäfte und Märkte Mo-Fr 9-13 und 15-19 Uhr geöffnet, Sa meist etwas kürzer. Die Mehrzahl der Läden ist sonntags geschlossen. Staatliche Ämter: Mo-Fr 7.30-14.30 Uhr. Private Büros: Mo-Fr 8.30-12.30 und 14.30-18.30 Uhr. Banken: Mo-Fr 8.30-16 Uhr.
Telefon
Von den fast in jedem Ort vertretenen verizon-Zentralen mit dem rot-weiß-schwarzen Emblem kann man national und international telefonieren. Man wählt von Kabinen aus direkt die gewünschte Nummer oder lässt sich über die 0 von einem „operador" verbinden (in Spanisch oder Englisch). Die Gebühr wird an der Kasse am Ausgang entrichtet. Telefonkarten kann man bei einer der Codetel-Zentralen erwerben. Man entfernt den Sicherheitsstreifen auf der Rückseite, wählt 611 und gibt die PIN-Nummer nach Anweisung (in Englisch) ein. Die Vorwahl für Gespräche in die Schweiz lautet 01141, nach Österreich 01143 und nach Deutschland 01149. Deutsche und schweizerische Handys funktionieren in der Dominikanischen Republik nicht - außer sie sind GSM 1.900-fähig. Die Landesvorwahl in die Dominikanische Republik ist 001809.
Trinkgeld
Hotels schlagen auf den Grundpreis 26 % auf (16 % für das Zimmer und 10 % für den Service). Ebenso werden in Restaurants auf die in der Speisekarte angegebenen Preise eine 16 %-ige Steuer sowie 10 % für die Bedienung hinzugerechnet. Dennoch ist es üblich, seine Zufriedenheit mit einem zusätzlichen Trinkgeld (propina) zum Ausdruck zu bringen (in Restaurants ca. 5-10 % des Gesamtpreises). Zimmermädchen gibt man am besten das Trinkgeld nicht erst bei der Abreise, sondern bereits zu Beginn des Aufenthalts. Auch für andere Dienstleistungen (Bewachen des abgestellten Autos, Koffertragen etc.) wird ein kleiner Betrag erwartet.
Zeit
In der Dominikanischen Republik gilt die Atlantic Standard Time (AST). Die Differenz der AST zur Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC), beträgt -4 Stunden, die Differenz zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) -5 Stunden. Im Gegensatz zu Mitteleuropa ist in der Dominikanischen Republik keine Sommerzeit vorgesehen, d.h. der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt -6 Stunden.
Zollbestimmungen
1 l Alkohol, 200 Zigaretten und Geschenkartikel im Gesamtwert von 100 USD dürfen eingeführt werden. Teure elektronische Geräte sollte man bei der Einreise im Pass registrieren lassen, um eventuelle Probleme bei der Ausreise zu vermeiden. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Pfeifentabak und 2 l Alkohol unter 15 Vol.-% und 1 l Alkohol über 15 Vol.-% sowie andere Waren im Wert von maximal 300 CHF einführen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
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